Ich bin froh, dass diese Debatte gestartet wurde, denn was Michael Tanner im Einleitungstext beschreibt, kann ich unterschreiben. Die Situation ist für die Pendler in vieler Hinsicht mühsam.
Ich arbeite 3 Tage die Woche in Zürich und kann sagen: Die Strecke Lausanne-Zürich ist eine regelrechte Katastrophe. Immer total überladen und vielfach mit Verspätungen verbunden. Auch der Halbstundentakt ist doch etwas gar mittelalterlich. Wieso kann diese Strecke, die meiner Ansicht nach die Hauptschlagader des SBB-Netzes ist, nicht mit einer höheren Frequenz gefahren werden? Ich habe bis heute keine überzeugende Antwort darauf gefunden.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass das ÖV in der Schweiz gerade von der Politik immer noch als Luxusgut interpretiert wird. "Unser Standart ist im internationalen Vergleich sehr hoch", heisst es da. Doch ist das ein Grund, nicht weiter am ÖV zu arbeiten. In Zukunft werden immer mehr Menschen auf das Auto verzichten (müssen), um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Diese Entwicklung wird von den Verantwortlichen irgendwie nicht ernst genommen. Leider können viele Pendler nicht auf den öffentlichen Verkehr verzichten.
Ich arbeite 3 Tage die Woche in Zürich und kann sagen: Die Strecke Lausanne-Zürich ist eine regelrechte Katastrophe. Immer total überladen und vielfach mit Verspätungen verbunden. Auch der Halbstundentakt ist doch etwas gar mittelalterlich. Wieso kann diese Strecke, die meiner Ansicht nach die Hauptschlagader des SBB-Netzes ist, nicht mit einer höheren Frequenz gefahren werden? Ich habe bis heute keine überzeugende Antwort darauf gefunden.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass das ÖV in der Schweiz gerade von der Politik immer noch als Luxusgut interpretiert wird. "Unser Standart ist im internationalen Vergleich sehr hoch", heisst es da. Doch ist das ein Grund, nicht weiter am ÖV zu arbeiten. In Zukunft werden immer mehr Menschen auf das Auto verzichten (müssen), um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Diese Entwicklung wird von den Verantwortlichen irgendwie nicht ernst genommen. Leider können viele Pendler nicht auf den öffentlichen Verkehr verzichten.
2 Kommentare
Danke für das Lob.Michael Tanner 5. Dezember 2009 Verstoss melden
Ich kenne die Strecke ebenfalls gut und kann das nur zu gut bezeugen.
Dass es als Luxusgut angeschaut wird, kann ich nicht sagen, hab das nie so wahrgenommen.
Doch ein Körnchen Wahrheit steckt schon dahinter.
Wenn man die Situation mit Deutschland vergleicht, dann sind wir grad noch heilig, aber trotzdem ist es eine Zumutung.
Wir sind schliesslich das fahrfreudigste Volk der Welt, laut Studien.
Schweizer fahren am meisten Zug, Bus, etc, sogar noch vor den Japanern.
Ich stimme zu: Pendeln ist keine freie Entscheidung. Oder würde jemand argumentieren: " Selber schuld wenn Du arbeiten musst?"Dorn Benjamin - Gemeinderat Greifensee 21. März 2010 Verstoss melden
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