Missstände im öffentlichen Verkehr (SBB & Co.)
Was SBB verspricht, sollte eingehalten werden. Wo sind die so genannte "King Size-Züge"?
Doppelstock-Intercityzüge sind z.T. mehr schmutzig, die Closetts funktionieren nicht oder sind defekt.
In Zürich, St.Gallen, Genf sollten diese Züge, während die Reisenden aussteigen, eine Reinigungsequippe von einer Reinigungsfirma parat sein, die Waggons einiger Massen sie sauber machen, die überfüllten Abfallkübel leeren.
Nachts sollten die Doppelstockzüge gründlich gereinigt werden, so wie es die DB mit ihren ICE's machen.
Dann würde nämlich der Billettpreis wieder stimmen, sei es 1. oder 2. Klasse.
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Der Verkehr ist in der Schweiz zu billig.
Der motorisierte Strasseverkehr deckt die durch ihn verursachten Milliardenkosten an Umwelt und Gesundheit nicht. Gleichzeitig muss der öffentliche Verkehr stark subventioniert werden und ist manchmal sogar billiger als Velofahren. Zusammen mit den niedrigeren Landpreisen ausserhalb der Agglomerationen ist dies eine wichtige Ursache für die Zersiedelung der Schweiz und den immer länger werdenden Pendlerdistanzen. Als erste Massnahme sollte deshalb zumindest die Steuerabzüge für die Arbeitswege pauschalisiert werden, so dass ein gewisser finanzieller Anreiz besteht in der Nähe des Arbeitsplatzes zu wohnen.
Grossrat Bern, SP, 1. April 2010
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Ich bleibe dabei, das Pendeln kommt hauptsächlich daher, weil die Leute nicht mehr mobil sind !
Sie wollen keinen Umzug auf sich nehmen, um da zu wohnen, wo die Arbeit ist. Nicht weil dies nicht möglich wäre, sondern weil sie zu faul dazu sind! Dann müssen andere Argumente dazu herhalten, wie z.B. das soziale Umfeld, die Kinder etc.
Ich plädiere auch für eine Abschaffung der 1. Klasse im Regional-und Lokal-Verkehr, weil dadurch viel mehr Platz zur Verfügung stehen würde!
Die erste Klasse braucht es nur noch im nationalen und internationalen Betrieb der SBB!
Siehe auch das Beispiel im Ausland z.B. Singapur oder Hong-Kong etc. wo es nur Sitzbänke in Längsrichtung aus Edelstahl (Alu) gibt. Massentransportmittel!
AL, 21. März 2010
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Es ist wirklich erstaunlich: Seit dem Abgang von Benedikt Weibel gehen die SBB den Bach runter. Gefühlt. Brodelt bereits die Unkultur des Börsengangs?
Ich bin strikte gegen eine Privatisierung der Infrastruktur des Landes. Telekomnetze, Strassen, Schienen - all das gehört uns. Und nicht irgendwelchen Spekulanten, die durch Rosinenpickerei die Qualität verwässern.
Jedoch soll die Infrastruktur an Dienstleister vermietet werden, die darauf ihre Geschäftsmodelle fahren können.
Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP, 20. März 2010
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Weniger 1. Klasse-Wagons dafür mehr 2. Klasse Abteile
Ich pendle fast täglich. Oft muss ich stehen. Das ist für mich nur bedingt ein Problem aber es hat auch ältere Leute, die stehen müssen. Nur doof, dass in der 1. Klasse oft noch viele Abteile menschenleer sind und wir können vom Gang aus reingucken...In solchen Fällen sollte man die 1. Klasse auch nutzen dürfen, Da kommt aber sofort der Aufschrei, dass wir auch weniger bezahlen. Das ist richtig aber es kann ja auch nicht sein, dass man regelmässig stehen muss. Mir hat ein Condi gesagt, dass man nur ein Aufrecht auf einen Stehplatz hat. Dafür würde dann das GA aber trotzdem recht viel kosten. Wie kann man das Problem beheben?
PS: Besonders Freude habe ich an den Frauen, die ihr Handtäschchen noch auf einem Sitz platzieren. Frage mich, ob die ein HandtaschenGA besitzen ; )
SP, 20. März 2010
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Es gibt zuviele Abteil-Egos, die über die angeblich so schlimmen Zustände in den Zügen jammern. Doch zugegeben: Der Platz wird immer knapper.
Dafür können die SBB nichts. Die Lage verschärft sich mit ungebremster Zuwanderung, steigenden Mietpreisen in den Arbeitszentren und der zunehmenden "Versingleung" der Gesellschaft.
Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP, 19. März 2010
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Lötschberg Vollausbau-eine Illusion?
Eine 2. Röhre durch den Lötschberg würde dem Personenverkehr dienen! IC-Halte wären wieder wie früher in Frutigen, Kandersteg und Brig möglich. Das Berner Oberland könnte wieder mit der Walliserkonkurrenz mithalten. Nicht zu unterschätzen wäre auch die Türöffnung zu neuen Arbeitsplätzen (Oberland-VS oder auch umgekehrt).
SP, 7. März 2010
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Das Problem sind die Pendler selbst. Warum gibt es zu Stosszeiten so viele Fahrgäste? Warum müssen die Preise erhöht werden? Man pendelt zu viel und zu weit!
Das Problem, das die SBB hat, sind wirklich die Pendler selbst. Jeder will am schönsten Ort xy (was auch immer das für jeden ist) wohnen, aber arbeiten will er dort nicht. Es werden immer weitere Distanzen mit dem Zug zurückgelegt, bzw. man pendelt immer mehr und immer weiter.
Deshalb gibt es auch immer mehr volle Züge und somit auch keine Ruhe für den Rest der Fahrgäste.
Das GA und das Halbtax werden teurer - warum? Weil man immer weiter und mehr pendelt. Es ist wirklich so, auch wenn man es nicht wahrhaben will. Mit dem GA hat sich die SBB ins eigene Fleisch geschnitten, denn es ist eigentlich in diesem Sinne zu günstig.
Klingt alles etwas hart, bringt es aber vielleicht ganz gut auf den Punkt.
Und mal Hand aufs Herz? Gibt es ein Land mit einem solch ausgebautem ÖV-Netz, das so gut funktioniert und so gut benutzt wird?
Michael E, 19. Januar 2010
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Meine Meinung: Die SBB vernachlässigen Unterhaltsarbeiten und Infrastruktur.
Dies zeigt sich in vielen kleinen oder grossen Punkten. Sind die hochbezahlten Manager wirklich so gut für die SBB? Ich glaube nicht! Ich vermute, dass wir in Kürze wöchentlich grössere Pannen im Netz haben werden. Diese Kosten dürften auch mal miteinbezogen werden!
Gemeinderat Greifensee, 9. Januar 2010
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Pendeln ist kein Luxus, sondern Alltag! Dies sollten sich die Verantwortlichen unbedingt bewusst werden.
Ich bin froh, dass diese Debatte gestartet wurde, denn was Michael Tanner im Einleitungstext beschreibt, kann ich unterschreiben. Die Situation ist für die Pendler in vieler Hinsicht mühsam.
Ich arbeite 3 Tage die Woche in Zürich und kann sagen: Die Strecke Lausanne-Zürich ist eine regelrechte Katastrophe. Immer total überladen und vielfach mit Verspätungen verbunden. Auch der Halbstundentakt ist doch etwas gar mittelalterlich. Wieso kann diese Strecke, die meiner Ansicht nach die Hauptschlagader des SBB-Netzes ist, nicht mit einer höheren Frequenz gefahren werden? Ich habe bis heute keine überzeugende Antwort darauf gefunden.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass das ÖV in der Schweiz gerade von der Politik immer noch als Luxusgut interpretiert wird. "Unser Standart ist im internationalen Vergleich sehr hoch", heisst es da. Doch ist das ein Grund, nicht weiter am ÖV zu arbeiten. In Zukunft werden immer mehr Menschen auf das Auto verzichten (müssen), um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Diese Entwicklung wird von den Verantwortlichen irgendwie nicht ernst genommen. Leider können viele Pendler nicht auf den öffentlichen Verkehr verzichten.
Julian Meier, 4. Dezember 2009
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